Aktuelles
Zukunftswerkstatt - Mitreden und Mitgestalten
Die Stadt Groß-Umstadt lädt zu Zukunftswerkstätten in allen Stadtteilen ein, auch in Raibach. Bürgerinnen und Bürger können dort ihre Ideen und Wünsche für die Entwicklung vor Ort einbringen.

Darum wird es gehen: Wie sollen sich die Stadtteile von Groß-Umstadt in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Stärken gilt es zu bewahren, wo besteht Handlungsbedarf und welche Ideen können das Leben vor Ort verbessern?
Viele gute Ideen, Anregungen und Vorschläge will die Stadt Groß-Umstadt aufnehmen und einarbeiten in ihr Kommunales Entwicklungskonzept (KEK). Eine willkommene Chance, mal nicht die Defizite zu beklagen, sondern nach vorne zu schauen und Perspektiven aufzuzeigen.
... voraussichtlich bis zum Jahresende gesperrt
Die Verbindung zwischen Groß-Umstadt und Raibach bleibt voraussichtlich bis zum Jahresende gesperrt – Umleitung führt über Klein-Umstadt und den Binselberg.
Pressemeldung der Stadt vom 10.9.2026
Erweiterte Sperrung ab 28. Juli
Seit Mai 2026 werden die Trinkwasserleitungen im Raibacher Tal auf der gesamten Strecke von Groß-Umstadt bis zum Ortseingang Raibach erneuert.
Die Baumaßnahme wird voraussichtlich neun Monate dauern. Eine der bestehenden Trinkwasserleitungen, die im Jahr 1905 errichtet wurde, wird im Zuge der Arbeiten außer Betrieb genommen.
Aktuelle Pressemeldung der Stadt
Raibacher Tal bis Ende 2026 wg. Bauarbeiten gesperrt
Wie die Stadt Groß-Umstadt mitgeteilt hat, werden ab 15. Juni 2026 die Trinkwasserleitungen im Raibacher Tal auf der gesamten Strecke von Groß-Umstadt bis Ortseingang Raibach erneuert. Die Baumaßnahme soll bis Ende Dezember 2026 dauern.
Alle Infos zu Verkehrsführung, Umleitungen und Linienbusverkehr HIER.
Raibacher Lebensweise in "Psychologie Today"
In Raibach leben seit Jahren Marion und Heike. Sie bekommen immer wieder Besuch von Marions Schwester (Foto). Sie ist Professorin für Psychologie an der West Chester Universität Pennsylvania. Bei wiederholten Aufenthalten in Deutschland und besonders in Raibach war sie von unserer Lebensweise und dem gesellschaftlich-gemeinschaftlichen Umgang miteinander so fasziniert - dass sie sich entschloss, einen Artikel für die Fachzeitschrift „Psychology Today“ zu schreiben:
The Power of Community: Preventing Loneliness and Isolation (engl.)
"Die Macht der Gemeinschaft: Vermeidung von Einsamkeit und Isolation"
Gemeinschaftsunterstützung als Weg zur Förderung des Wohlbefindens im späteren Leben.
Psychology Today is the world’s largest mental health and behavioral science destination online. It is the original and largest publishing enterprise that is exclusively dedicated to human behavior. Our motto is “Here to Help,” and the resources you’re accessing right now are the worldwide destination of choice for expert-authored information about psychology and mental health.
Schokoladenwerkstatt in Raibach
Die seit Sommer 2025 mittlerweile 5. Schokoladen-Werkstatt des Weltladens Groß-Umstadt fand am Sa., 17.1.2026, in Raibach statt. Interesse angemeldet hatte die „Dorf Arbeitsgemeinschaft Raibach e.V.“, und gekommen waren 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Im Schützenhaus der „Kuckucks“ war für alle, die dabei waren, also auch die beiden Teamer Inge Geißler und Reiner Michaelis, ein wunderbares Frühstück vorbereitet - neben mitgebrachten Kleinigkeiten gab es deftige und süße Brotaufstriche aus dem Weltladen. Großer Favorit war die helle Cashew-Nusscreme von Fairfood aus Freiburg im Breisgau.
Noch am Frühstückstisch haben sich die beiden Vertreter des Weltladens kurz vorgestellt und so manches berichtet, was es im und rund um den Weltladen so alles gibt, wie er arbeitet (rein ehrenamtlich!) und was man ´gut macht´, wenn man im fairen Handel Lebensmittel, Kunsthandwerk oder z.B. auch Kleidung, Spielzeug u.v.m. kauft. Ein ´faires´ Geschenk zum Geburtstag, im Kollegium oder für hilfsbereite Nachbarn sei immer eine win-win-win-Situation:
- Beim Beschenkten kommen Süßes, Kaffee, Socken oder Eierwärmer aus Filz immer gut an,
- was wiederum positiv auf die schenkende Person zurückwirkt, weil sie sich Gedanken um fairen Handel und Nachhaltigkeit gemacht hat,
- und durch den Kauf die Produzenten im globalen Süden wirtschaftlich, sozial und kulturell stärkt.
Nach dieser Einführung war dann schnell ab- und umgeräumt, und nach einer Plauderrunde rund um den Kakao, wo und wie er angebaut und für den Export vorbereitet wird, gings ans Weltspiel (Foto oben). Auf einer großen Weltkarte wird deutlich, auf welchem Kontinent wie viele Menschen leben (die meisten in Asien), wo der Kakao wächst und geerntet wird (Regenwaldländer entlang des Äquators) und in welchen Ländern die eigentliche Wertschöpfung bei der industriellen Verarbeitung der Kakobohnen stattfindet (Europa, USA).
Bei 5 Mio. Tonnen Weltkakaoernte im Jahr ahnt und weiß man, dass im konventionellen Anbau viele Kinder von Kakaobauern mit anpacken, mit scharfer Machete arbeiten und Säcke schleppen müssen, statt zur Schule zu gehen. Selten genug wissen sie, was der reiche Norden aus ´ihren´ Kakaobohnen macht, viele haben noch nie ein Stück Schokolade gegessen …
Mit diesem anschaulichen Bild im Kopf gings in die Schokoladenküche, wo aus Kakaobohnen, -butter, Milchpulver und Puderzucker gemeinsam eine Milchschokolade entstand: Bohnen schälen, mörsern, Zutaten abwiegen und verrühren - schließlich in Formschalen abfüllen und abkühlen lassen.
Eine abschließende Gesprächsrunde drehte sich um den fairen Handel und die ´Global Player´ als die großen Gewinner. Immerhin: ca. 20 % des globalen Kakaohandels sind in fairen Strukturen, was u.a. bedeutet, dass der etwas höhere Preis direkt den Produktionsgemeinschaften oder Kooperativen zu Gute kommt, so dass sie längerfristig mit festem Einkommen rechnen können, für Arbeitsschutz gesorgt und Kinderarbeit vermieden werden kann. Hinzu kommen Krankenversicherung und Fortbildung, was vor Ort für verlässliche Arbeits- und Lebensverhältnisse sorgt.
Genießen wir also gerne eine gute Schokolade, die zwar etwas teurer ist, aber uns und den Produzenten gut tut.
Als dann die „Raibacher Eigenmarke“ aus dem Kühlschrank kam, fanden die meisten, sie sei ein echter Genuss und mindestens genauso gut wie die aus dem Laden. Mit einer kurzen Feedbackrunde ging der Workshop nach knapp 3 Stunden zu Ende, und um so manche Erfahrung reicher gingen alle ins Wochenende.
Raibacher Kreuzworträtsel
Wer an Hand dieses Kreuzworträtsels Raibach erkunden und gleichzeitig ein wenig sein Gedächtnis trainieren möchte, ist herzlich eingeladen die Dateien downzuloaden, auszudrucken und loszulegen ...
- Das ist die Vorlage zum Ausfüllen
- Das sind die Fragen und
- Das ist die Lösung
Christiane Schlander und die ganze Dorf AG wünschen viel Freude ...
Kinder sammeln Hundekot
Am 5. Sept. 2025 haben die Raibacher Grundschulkinder zusammen mit einer engagierten Mutter reichlich Hundekackhaufen an der Bushaltestelle im Oberdorf entfernt. - Eine sehr unappetitliche Angelegenheit.
Der Ortsbeirat und alle an einem sauberen Dorf interessierten Menschen appellieren an alle Hundehalter: Bitte entsorgt die Hinterlassenschaften eurer Tiere, egal wo sie ihr Bedürfnis verrichten - schließlich ist es haufenweise Schei... Bushaltestellen, Rad- und Gehwege, Rasenrandstreifen und die Nutzwiesen sowie die Feldränder der Landwirte sind kein Hundeklo.
Ein großer Dank gilt allen, die heute früh an der Haltestelle aktiv waren und auch jenen, die ohne erinnert werden zu müssen den Kot ihrer Hunde entweder in die dafür bereitgestellten Mülleimer werfen oder - am besten - mit nach Hause nehmen.
Obstbaumpate werden - für Kinder und Familien

Erlebnisobstwiese ein guter Platz für alle
Pressemeldung Darmstädter Echo, 24.07.2024

Erste Hilfe mit den Löschkuckucks
In der letzten Gruppenstunde drehte sich alles um das Thema "Erste Hilfe". Dank der fachlichen Unterstützung von Tina, Malaika und Cassandra vom Jugendrotkreuz Dorndiel, konnten wir mir praktischen Übungen den Umgang mit einer bewusstlosen Person und die stabile Seitenlage kennenlernen und üben. Selbst die Jüngsten in der Gruppe haben gezeigt, dass es möglich ist, einen erwachsenen Menschen in die stabile Seitenlage zu drehen.
Danach haben wir praktische Übungen zum Anlegen von Verbänden geprobt. Und zum Abschluss gab uns das Team vom Jugendrotkreuz einen Einblick in den klassischen Krankenwagen. So manche Eltern waren sicherlich überrascht, als die Kids mit ihrem Verband nach Hause kamen - es war aber alles nur Übung ... Alle Löschkuckucks haben das Raibacher Feuerwehrhaus am Ende der Gruppenstunde gesund und munter verlassen.
Tatütata – die Raibacher Löschkuckucks sind da!
Groß-Umstädter Stadtteil Raibach gründet Kinderfeuerwehr
Im Mai 2023 wurde die Kinderfeuerwehr Raibach gegründet. Zur ersten Gruppenstunde waren bereits zehn Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren aus dem Dorf anwesend. Die Kinderfeuerwehrwartinnen Claudia Harms und Milka Schwebel freuen sich, dass ihre Idee so gut angenommen wurde. Zusammen mit Ema Schwebel und Marisa Hofmann - beide sind in der Raibacher Jugendfeuerwehr aktiv - gestalten sie aktuell einmal im Monat die Gruppenstunde. Diese findet jeweils am 4. Freitag im Monat, von 16:30 Uhr bis 17:45 Uhr im Feuerwehrhaus statt.
Spielend, mit kindgerechten praktischen Übungen zum Thema Brandschutz und mit Ausflügen wird der Feuerwehralltag den Kindern nähergebracht. Gemeinschaft erleben, Freunde finden sowie Sozialkompetenz und Hilfsbereitschaft erlernen ist das Ziel des Betreuerteams.
Die offizielle Eröffnung ist nun durch Bürgermeister René Kirch, Stadtbrandinspektor Stephan Teich und Aline Vonderschmitt, Vertreterin der Kinderfeuerwehren Darmstadt-Dieburg durchgeführt worden. Nach kurzen, kindgerechten Eröffnungsreden gab es für alle Anwesenden zur Erfrischung ein Eis. Danach wurde zusammen mit dem Maskottchen, einem Stoffkuckuck, das offizielle Foto gemacht.
Bürgermeister Rene Kirch: "Ich bin ein großer Fan unserer Kinderfeuerwehren. Mit Raibach haben wir nun sieben Kinderfeuerwehren in unserem Stadtgebiet. Eine bessere Nachwuchsarbeit und zugleich wertvolle Jugendarbeit kann es nicht geben. Ein Dank allen Engagierten der Kinder- und Jugendfeuerwehren."
Foto: ©Feuerwehr Raibach: Die Löschkuckucks der Kinderfeuerwehr Raibach mit Stadtbrandinspektor Stephan Teich, mit Bürgermeister René Kirch, dem Betreuerteam Marisa Hofmann, Claudia Harms, Ema Schwebel, Milka Schwebel und der Vertreterin der Kinderfeuerwehren des Landkreis Darmstadt-Dieburg Aline Vonderschmidt (Hintere Reihe von links nach rechts).
Magistrat der Stadt Groß-Umstadt | Stabsstelle Gremien, Bürgerdialog und Presse | Markt 1 in 64823 Groß-Umstadt
Erosionsschutz: Gemeinsam gegen Schlammlawinen
Erste Kooperation in Raibach startet. Diese kann Vorbildcharakter einnehmen.
Niemand kann Starkregenereignisse verhindern. Im Zuge der Klimaveränderungen muss mit häufiger auftretendem Starkregen und teils dramatischen Auswirkungen gerechnet werden. Kommunen und Landwirte können präventiv viel dazu beitragen, dass die Risiken von Abschwemmung minimiert werden. Groß-Umstadt hat einen gemeinsamen Weg eingeschlagen, der Vorbildcharakter einnehmen kann.
Die lange vorbereitete Kooperation zwischen Stadt und Landwirten in der Gemarkung Raibach wurde von den städtischen Gremien beschlossen und wurde am 18. Oktober 2023 öffentlich vorgestellt. Im Zuge einer Rundfahrt zu den neuralgischen Punkten machten sich Bürgermeister René Kirch, Mitglieder des Ortsbeirates, Vertreter der Landwirte des Stadtteils und Mitwirkende der Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz und Landwirtschaft in der Region Starkenburg (AGGL) ein genaues Bild vor Ort.
Frau Dr. Angela Homm-Belzer von der AGGL informiert: „Kooperativer Grundwasserschutz zur Sicherung des Trinkwassers wird schon seit vielen Jahren praktiziert. Im Odenwald haben sich vor etlichen Jahren kommunale Wasserversorger und der ZVG-Dieburg zur Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz und Landwirtschaft (AGGL) zusammengeschlossen, um kooperativen Grundwasserschutz mit den Landwirten vor Ort umzusetzen. Infolge der klimatischen Veränderungen wird jedoch immer deutlicher erkennbar, dass die Ressource Wasser nicht nur bei Trockenheit ein zunehmend knappes Gut wird, sondern bei Starkregenereignissen auch viel Schaden anrichten kann.“
Bürgermeister Kirch erklärt: „Starkregenereignisse führen oft genug zu überfluteten Straßen und Kellern sowie Schlammlawinen, wie in diesem Sommer auch wieder zu spüren war. Wir müssen präventiv die uns gegebenen Möglichkeiten vollends nutzen, um Klimaschäden so gering wie möglich zu halten. Diese Kooperation ist ein wichtiger Baustein zu Maßnahmen der Klimaanpassung in unserer Stadt.“
Schlammlawinen entstehen durch Erosion von Ackerflächen, indem vor allem bei schnellen Wasserabflussgeschwindigkeiten in steiler Hanglage Bodenmaterial mitgerissen wird. Gerade die fruchtbarsten Böden, nämlich die hier vorkommenden Lössböden, sind besonders von Erosion betroffen. Fragt man in den betroffenen Kommunen nach, so sind den Feuerwehren, den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Landwirtschaft die jeweiligen Hotspots in den Gemarkungen gut bekannt.
Mit diesem Wissen kam es im vergangenen Sommer 2022 zu einer Ortsbegehung im Groß-Umstädter Ortsteil Raibach. Claudia Harms, Ortsvorsteherin, erklärt: „Unser Ort ist schon mehrfach von Erosionsereignissen betroffen gewesen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir im Geiste der gemeinsamen Anstrengungen uns dafür einsetzen, unseren Ort so gut wie möglich vor Erosionen zu schützen. Das Starkregenereignis vom 16. August 2023 hat bereits gezeigt, dass die Maßnahmen wirkungsvoll sind.“
Nach der Ortsbegehung im Sommer trafen sich ein engagierter Ortsbeirat, ein tatkräftiges Umweltamt, motivierte Landwirte und die fachkundige Beratung der AGGL. Schnell war allen Beteiligten klar, dass viele Hausaufgaben zu machen sind. Die stark erosionsgefährdeten Flächen, von denen Oberflächenwasser direkt in den Ort einschwemmt, müssen schonend für die Stabilisierung des Bodens bewirtschaftet werden. Währenddessen muss die Stadt dafür sorgen, dass Abflüsse trotz des abgeschwemmten Materials offen und funktionsfähig sind. Konsens herrschte darüber, dass Bürgerschaft, Kommune und Landwirtschaft sich gemeinschaftlich bemühen, die Erosionsgefahr einzudämmen.
Als Ergebnis dessen erstellte die Beraterin der AGGL, Frau Dr. Homm-Belzer, ein entsprechendes Erosionsschutzkonzept, dem alle Beteiligten zustimmten. Die Gremien der Stadt, gaben grünes Licht und seit diesem Sommer ist es so weit: in Groß-Umstadt wurde die wohl erste Erosionsschutzkooperation im hessischen Odenwald beschlossen.
Und das ist neu: Landwirte erhalten Unterstützung bei besonderen Begrünungen, die zum Ziel haben einerseits den Bodenabtrag mit dem abfließenden Wasser zu bremsen und gleichzeitig die „Regenverdaulichkeit“, also das Aufnahmevermögen des Bodens für Wasser, zu erhöhen. Zudem wird die Bodenbearbeitung auf den Flächen entsprechend angepasst. Hier werden neue Techniken eingeführt. Die Stadt überprüft und optimiert die Wasserableitungen aus den gefährdeten Bereichen und entschärft bisherige Engpässe. Alle Beteiligten treffen sich einmal im Jahr zu einem Rundgang, um sich über die Umsetzung zu informieren.
Magistrat der Stadt Groß-Umstadt | Stabsstelle Gremien, Bürgerdialog und Presse | Markt 1 in 64823 Groß-Umstadt
Pflanzen, Häckseln und Weg herrichten

Der März 2023 war geprägt von allerlei Aktivitäten in den Streuobstwiesen und am Kuckuckweg.
Erfreulich viele Mitstreiter hatten sich am 18.3. am Buschel eingefunden, um den Winterschnitt der zahlreichen Obstbäume zu häckseln und einen von der Stadt Groß-Umstadt organisierten und vom Naturpark Bergstraße-Odenwald gesponserten "Kalbfleischapfel" zu pflanzen.

Schon zu Beginn des Monats war die Kuckucksweg-Gruppe fleißig, es galt, die Tritte durch das etwas steilere Waldstück neu zu setzen und somit ein sicheres "Bergauf und Bergab" zu ermöglichen.
Neue Wehrführung
Die Raibacher Freiwillige Feuerwehr hat mit Florian Frühwein einen neuen Wehrführer. Für dieses Amt stand der bisherige Wehrführer Jan Goll nicht mehr zur Verfügung. Frühwein wurde bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus gewählt, ebenso Markus Hofmann als stellvertretender Wehrführer (bisher Falko Fischer). Patrick Stöckel, Christian Seipel und Robert Schwebel wurden als Beisitzer einstimmig in den Feuerwehrausschuss gewählt.
Von links nach rechts:
Jan Goll, ehemaliger Wehrführer,
Christian Seipel (Beisitzer),
Falko Fischer, ehemaliger stellvertr. Wehrführer,
Robert Schwebel (Beisitzer),
Florian Frühwein, neuer Wehrführer,
Patrick Stöckel (Beisitzer) und
Markus Hofmann, neuer stellvertr. Wehrführer.
Ebenso einstimmig konnte Christian Seipel als Jugendfeuerwehrwart bestätigt werden, der zuvor bei der Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr gewählt worden war. Er folgt damit Robert Schwebel, dem bisherigen Jugendfeuerwehrwart, nach.
Zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus begrüßte Vorsitzender Reinhold Fischer viele Mitglieder und Gäste der Feuerwehr Raibach, darunter Bürgermeister René Kirch, Ortsvorsteherin Claudia Harms und Wolfgang Schlander, Mitglied des Ortsbeirats. Danach verlas der Vorsitzende des Feuerwehrvereins seinen Bericht für das zurückliegende Jahr.
Der Verein hatte Ende 2022 einen Mitgliederstand von 171, sieben Mitgliedern mehr als 2021. Einige Veranstaltungen konnten im Gegensatz zu den von Corona beeinträchtigten Vorjahren wieder durchgeführt werden, unter anderem am Kerbsamstag das Oktoberfest, die Weihnachtsfeier mit Wanderung zum Weihnachtsmarkt nach Heubach, wobei der gemütliche Teil mit kulinarischen Schmankerln dann im Raibacher Feuerwehrhaus stattfand, Besuch des Kreisfeuerwehrtages in Münster sowie Fahrt nach Dorndiel zur Fahrzeugübergabe und Feier des Sommerfestes. „Mit drei Mannschaften haben wir am Ortsvereinsschießen beim Schützenverein teilgenommen.“
Weiterhin war man beteiligt bei zwei Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde Raibach, die zur Vorbereitung des diesjährigen Jubiläums „300 Jahre Kirche in Raibach“ dienten. Für 2023 ist zudem eine Fahrzeugeinweihung mit anschließendem Grillfest geplant, ebenso Oktoberfest, Wanderung der Einsatzabteilung sowie Weihnachtsfeier. Vorsitzender Fischer dankte schließlich allen, „die sich für die Feuerwehr einsetzen, aber auch bei Feierlichkeiten wie dem Oktoberfest hier sind und mit anpacken“.
Den Bericht des Jugendfeuerwehrwartes für das Jahr 2022 verlas Robert Schwebel. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt seinen Angaben zufolge neun Jugendliche. „Im Jahr 2022 wurden 102 Stunden Jugendarbeit geleistet“, berichtete Schwebel. „Diese gliederten sich in 90 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 12 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Hinzu kommen 160 Stunden der Ausbilder zur Vor- und Nachbereitung, für Sitzungen und Tagungen, sowie für Aus- und Fortbildung.“ Auch im Berichtsjahr habe die Jugendfeuerwehr wieder an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Ein Highlight sei dabei die 24-Stunden-Übung gewesen, wo unterschiedliche Gefahrenlagen als Übung durchgespielt worden seien. Das ???-Fragezeichen Turnier wurde im Juni in Raibach ausgetragen, und auch am Kreisjugendfeuerwehrtag Ende Juli nahm man teil.
Im Oktober leistete man Hilfe beim Bücherflohmarkt der Bücherraben, die soziale Projekte unterstützen, wodurch eine Förderung eingereicht werden konnte. „Wir wollen uns durch die einmalige Förderung Latzhosen und Sicherheitsschuhe zulegen.“ Es folgten Spiel ohne Grenzen in Dorndiel, Nachtwanderung in Wiebelsbach und die Weihnachtsfeier, die im letzten Jahr ein wenig anders als die Jahre davor verlief: Nach einer Abstimmung fuhr die Gruppe zur Eisbahn nach Frankfurt. „Ein Riesen Spaß. Bei Pizza, einem guten Film und schlagkaputt fielen wir dann in unsere Feldbetten.“ Schwebel dankte besonders dem Verein, der sich immer wieder für die Jugendfeuerwehr stark mache, unter anderem weitere fünf Feldbetten gekauft habe.
Erfolgreich sei 2023 bereits die Weihnachtsbaum-Sammelaktion im Januar verlaufen. „Die Spenden werden wir für weitere Anschaffungen für die Jugendfeuerwehr nutzen.“ In diesem Jahr warteten wieder weitere Turniere sowie der Kreisjugendfeuerwehrtag Ende Juli, wo zwei Raibacher die Leistungsspange in einer Gruppe der Stadtjugendfeuerwehr ablegen sollen. „Die Nachtwanderung wird dann im November in Richen stattfinden und die Weihnachtsfeier wieder am Jahresende.“ Schließlich dankte Schwebel neben seinem Betreuerteam auch der Einsatzabteilung, die immer unterstütze, gerade bei den Turnieren, die für ein Dorf wie Raibach sehr groß seien.
Der bis dahin noch im Amt befindliche Wehrführer Jan Goll verlas seinen Bericht für das Jahr 2022, in welchem die Feuerwehr Raibach aus 16 aktiven Mitgliedern bestand. „Anfang 2023 sind drei weitere hinzugekommen. Leider können diese nur eingeschränkt an Übungen teilnehmen, da sie keine PSA (Persönliche Schutzausrüstung) haben sowie ein Atemschutzgeräteträger, der seit acht Monaten auf eine Ersatzjacke wartet.“ Zwei Aktive hätten erfolgreich an Lehrgängen teilgenommen, vier weitere die ADAC-Fahrerschulung besucht.
16 Einsätze seien im Jahr 2022 zu verzeichnen gewesen, so Goll. Unter anderem „vier Brandeinsätze in 24 Stunden, ein Brand im Wald nach Dorndiel, Verkehrsunfall Raibacher Tal, und wir waren beim Muna-Brand in zwei Schichten vertreten.“ Ausflüge der Einsatzabteilung führten nach Münster zum Kreisfeuerwehrtag, außerdem gab es eine Wanderung nach Mömlingen. Dann sprach der scheidende Wehrführer Jan Goll noch Beförderungen aus: Markus Hofmann ist nun Hauptfeuerwehrmann und Sebastian Seipel Feuerwehrmann-Anwärter.
Bürgermeister René Kirch bedankte sich für die geleistete Arbeit und bezeichnete es als eine besondere Verantwortung, die man in der Wehrführung übernehme. Zudem überbrachte er die Grüße von Stadtbrandinspektor und dessen Stellvertreter. „Wir können froh sein, dass wir in jedem Stadtteil eine Feuerwehr haben, auch die kleineren wie hier in Raibach“, sagte Kirch, „damit wir genau die Einsatzstärke haben, die wir brauchen, wenn vor Ort etwas passiert. Egal ob es der Verkehrsunfall oder der Vegetationsbrand ist oder auch die überörtlichen Einsätze.“
Auf die Kritik an nicht bereitgestellter Kleidung, welche zu lange auf sich warten lasse, reagierte der Bürgermeister mit Verständnis. Dies sei eigentlich das Mindeste, was für ehrenamtlich Engagierte selbstverständlich ermöglicht werden müsste. Der Beschaffungsprozess für Feuerschutzkleidung und sonstige Ausstattung solle daher dringend verbessert werden.
Auch die Feuerwehrvereine hätten eine wichtige Bedeutung für alle Stadtteile, betonte der Bürgermeister. Darüber werde die Geselligkeit gelebt, über die Kameradschaftlichkeit nicht nur bei den Einsätzen hinaus, sondern die auch zu Spaß miteinander führe und die gleichzeitig ein großes Angebot für die Bevölkerung in Raibach liefere.
Der Dank von Ortsvorsteherin Claudia Harms galt nicht nur den Aktiven, die jederzeit bereit seien, aufzustehen und loszufahren, wenn Hilfe benötigt werde, sondern auch den Familien der Einsatzkräfte. „Wir hoffen, dass die Wahrnehmung für das, was ihr leistet hier im Ort, jetzt nach der Coronakrise wieder so richtig das Feuer bekommt. Dass die Menschen sehen, was ihr macht, bei Einsätzen, aber auch bei den Übungen.“ Die Arbeit der Feuerwehr solle schließlich im Ort anerkannt werden. „Kommt immer gesund nach Hause“, wünschte die Ortsvorsteherin.
Bild und Text: Dorothee Dorschel
Mobiler Dorfladen - Lebensmittel aus der Rhön
Seit August 2022 in Raibach - Einkaufen am Verkaufwagen der RhönGut GmbH. Jetzt NEU: jeden Dienstag zwischen 10 und 14 Uhr. Der Wagen wird, anders als bisher, alle Straßen abfahren, sich mit einer Glocke bemerkbar machen und gerne auch direkt vor den Häusern der Kunden halten.
Im Angebot sind: Brot und Brötchen, Kuchen und Gebäck, Räucherwurst, Wurstaufschnitt und Konserven, Frischgeflügel, Frischfleisch, Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, ... Für den Einkaufszettel findet man vorab auf der Website das ANGEBOT DER WOCHE.
Nehmt bitte Rücksicht auf uns
Raibach wird zunehmend ein beliebtes Dorf für junge Familien. Die Nebenstraßen des kleinen und feinen Straßendorfs am Buschel sind für die Kinder und alle anderen Fußgänger der einzige halbwegs sichere Weg, gefahrlos durch den Ort zu kommen. Zur Verkehrsberuhigung gibt es im Fliederweg bereits Pflanzinseln, damit die Durchfahrtsgeschwindigkeit reduziert wird. Leider fühlen sich immer noch viele motorisierte Verkehrsteilnehmer dadurch nicht angesprochen.
Foto: Ema und Marisa in der Malwerkstatt
Um auf die spielenden Kinder aufmerksam zu machen, haben Marisa Hofmann und Ema Schwebel Kinderfiguren aus wetterbeständigem Material mit kräftigen bunten Farben angemalt. Die appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen und langsam zu fahren.
Dem schließt sich auch der Ortsbeirat Raibach an. Eine Geschwindigkeit von 30 km/h in den Seitenstraßen scheint für manche Autofahrer ausreichend zu sein, bedeutet jedoch selbst bei einer Vollbremsung immer noch einen Bremsweg von mindestens 4 m. Der reduziert sich um die Hälfte bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h.
Leider sind es häufig Ortsansässige, die flott durch den Ort fahren und die Meinung vertreten, sie können die Gefahrenpunkte und ihre Geschwindigkeit gut abschätzen. Zum Schutz aller Fußgänger, insbesondere der Kinder, appellieren wir an alle, die motorisiert unterwegs sind, mehr Rücksicht zu nehmen.
Was soll das denn?
Es ist mal wieder soweit. In Raibach sind Menschen unterwegs, die mit ihren Kräften und der freien Zeit wenig sinnvolles anzufangen wissen. Seit einigen Tagen häufen sich mutwillige Zerstörungen an den zur Verkehrsberuhigung aufgestellten Figuren. Getoppt wurden diese sinnlosen Aktionen durch den wiederholten Diebstahl von frischen Eiern aus der Eierbox, die von der Familie Fuhr vom Börncheshof, aufgestellt wurde. Eine Spur zerworfener Eier zieht sich erneut durch den Fliederweg. Viele der Kinderfiguren galten dabei als Zielscheibe. Die zuletzt zerstörende sinnlose Aktion fand am Abend des 02. Januar zwischen 18 und 20 Uhr statt.
Friedliches und respektvolles Miteinander ist für uns in Raibach von sehr großer Bedeutung. Vandalismus und vor allem ein unachtsamer Umgang mit Lebensmitteln gehört nicht in unseren Ort. Der Ortsbeirat wird sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen ein solches Verhalten einsetzen und die Geschädigten unterstützen Anzeige zu erstatten.
Wir wünschen uns, dass die Verursacher Vernunft annehmen und ihre Energie sinnvoller einsetzen werden.
Misteln gefährden Obstbäume
Die Mistel war den Germanen heilig, in der keltischen Mythologie galt sie als Zauberpflanze, wie wir nicht nur aus den Asterix-Geschichten wissen. Heute ist sie ein Glücksbringer. Misteln sind schön anzusehen und gerade zur Adventszeit ein beliebter Schmuck, doch insbesondere auf Obstbäumen können sie zum Problem werden. Die Ortsgruppe Groß-Umstadt des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) verbindet das Dekorative mit dem Nützlichen und bietet sie beim Adventsmarkt im Gruberhof zum Kauf an.
Misteln haben sich in letzter Zeit in den Apfelbäumen auch rund um Groß-Umstadt teilweise recht stark ausgebreitet. Es wird vermutet, dass sie aufgrund des Klimawandels gefördert werden, u.a. auch, weil die Wirtbäume durch Trockenstress usw. geschwächt sind. Wenn man nichts dagegen tut können sie einen Baum innerhalb weniger Jahre regelrecht zuwachsen und schließlich zum Absterben bringen. Daher hat sich der BUND Groß-Umstadt seit letztem Jahr verstärkt der Bekämpfung der Misteln auf den von ihm betreuten Streuobstwiesen gewidmet. Die Apfelbäume werden von den Misteln befreit und die noch brauchbaren dann auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Gleichzeitig ruft der BUND auch die Eigentümer von Obstbäumen dazu auf, im Rahmen der Pflege gezielt die Misteln aus den Bäumen zu schneiden.
Die bei uns heimische Mistel (Viscum album) ist ein Halbschmarotzer und befällt hauptsächlich Apfelbäume, Ahorn, Pappeln und andere Laubbäume. Zwei andere Unterarten befallen jeweils Kiefern und Fichten. Mit ihren Wurzeln dringen sie in das Holz der Wirtbäume ein und lassen sich so mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Über die Photosynthese erzeugen sie jedoch die Energie für das Wachstum selbst. Die Samen werden u.a. von verschiedenen Vogelarten verbreitet, darunter die namengebende Mistel-Drossel. Sie sind somit auch Nahrung für Singvögel und im Naturhaushalt wichtig. Das Einwachsen der Misteln in die Äste wird stark durch bereits geschwächte Bäume gefördert. Daher wird auch vermutet, dass der Klimawandel deren Ausbreitung begünstigt.
Bei der Bekämpfung ist darauf zu achten, dass bis in das nicht befallene Holz etwa 30 bis 50 cm zurück geschnitten wird. Sind bereits die Hauptäste befallen, sollten die Misteln besser regelmäßig am Ansatz abgeschnitten werden, damit der Baum weiterwachsen kann. Beim Adventsmarkt im Gruberhof bietet der BUND kleine Sträuße mit Misteln, aber auch ganze Mistelkronen an. Informationen zum Thema und zum BUND erhalten Sie unter www.bund-umstadt.de oder 06078 -75321.
Offener Bücherschrank

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Tauschen, Lesen, Entdecken - Bring ein Buch. Nimm ein Buch.
Dies ist eine kostenlose, rund um die Uhr geöffnete Bibliothek für alle EinwohnerInnen und Gäste des Dorfes Raibach. Suchen Sie sich ein Buch aus, das Sie neugierig macht. Nehmen Sie das Buch mit, behalten Sie es, bringen Sie es wieder zurück oder stellen Sie einfach andere Bücher, die Sie für lesenswert halten, in diesen Schrank. Dies ist kein Sammelplatz für ausrangierte Bücher. Bitte neue Bücher in die Kiste unten, danke. Viel Spaß beim Entdecken, Lesen und Tauschen und herzlichen Dank für das Einhalten der Regeln!
Bei Anregungen und Fragen zum Bücherschrank melden Sie sich gerne bei:
Sonja Reimann: 06078 71237
Matthias Frieß: 06078 73750
Weitere Bücher können in der Stadtbücherei Groß-Umstadt ausgeliehen werden:
Öffnungszeiten
Dienstag: 15:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 11:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag: 15:00 - 19:00 Uhr
Freitag: geschlossen
Samstag: 10:00 - 13:00 Uhr
Am Burggraben, 64823 Groß-Umstadt
Tel. 06078 931000
stadtbuecherei@gross-umstadt.de
https://gross-umstadt.de/de/stadtbuecherei
