Aktuelles

Misteln gefährden Obstbäume

Veröffentlicht am 17.01.2020 um ca. 16 Uhr

Foto: MistelnDie Mistel war den Germanen heilig, in der keltischen Mythologie galt sie als Zauberpflanze, wie wir nicht nur aus den Asterix-Geschichten wissen. Heute ist sie ein Glücksbringer. Misteln sind schön anzusehen und gerade zur Adventszeit ein beliebter Schmuck, doch insbesondere auf Obstbäumen können sie zum Problem werden. Die Ortsgruppe Groß-Umstadt des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) verbindet das Dekorative mit dem Nützlichen und bietet sie beim Adventsmarkt im Gruberhof zum Kauf an.

Misteln haben sich in letzter Zeit in den Apfelbäumen auch rund um Groß-Umstadt teilweise recht stark ausgebreitet. Es wird vermutet, dass sie aufgrund des Klimawandels gefördert werden, u.a. auch, weil die Wirtbäume durch Trockenstress usw. geschwächt sind. Wenn man nichts dagegen tut können sie einen Baum innerhalb weniger Jahre regelrecht zuwachsen und schließlich zum Absterben bringen. Daher hat sich der BUND Groß-Umstadt seit letztem Jahr verstärkt der Bekämpfung der Misteln auf den von ihm betreuten Streuobstwiesen gewidmet. Die Apfelbäume werden von den Misteln befreit und die noch brauchbaren dann auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Gleichzeitig ruft der BUND auch die Eigentümer von Obstbäumen dazu auf, im Rahmen der Pflege gezielt die Misteln aus den Bäumen zu schneiden.

Die bei uns heimische Mistel (Viscum album) ist ein Halbschmarotzer und befällt hauptsächlich Apfelbäume, Ahorn, Pappeln und andere Laubbäume. Zwei andere Unterarten befallen jeweils Kiefern und Fichten. Mit ihren Wurzeln dringen sie in das Holz der Wirtbäume ein und lassen sich so mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Über die Photosynthese erzeugen sie jedoch die Energie für das Wachstum selbst. Die Samen werden u.a. von verschiedenen Vogelarten verbreitet, darunter die namengebende Mistel-Drossel. Sie sind somit auch Nahrung für Singvögel und im Naturhaushalt wichtig. Das Einwachsen der Misteln in die Äste wird stark durch bereits geschwächte Bäume gefördert. Daher wird auch vermutet, dass der Klimawandel deren Ausbreitung begünstigt.

Bei der Bekämpfung ist darauf zu achten, dass bis in das nicht befallene Holz etwa 30 bis 50 cm zurück geschnitten wird. Sind bereits die Hauptäste befallen, sollten die Misteln besser regelmäßig am Ansatz abgeschnitten werden, damit der Baum weiterwachsen kann. Beim Adventsmarkt im Gruberhof bietet der BUND kleine Sträuße mit Misteln, aber auch ganze Mistelkronen an.  Informationen zum Thema und zum BUND erhalten Sie unter www.bund-umstadt.de oder 06078 -75321.

 

 

 

Offener Bücherschrank

Veröffentlicht am 02.12.2019 um ca. 15 Uhr

Foto: Bücherschrank innenFoto: Bücherschrank offenFoto: BücherschrankTauschen, Lesen, Entdecken - Bring ein Buch. Nimm ein Buch.

Dies ist eine kostenlose, rund um die Uhr geöffnete Bibliothek für alle EinwohnerInnen und Gäste des Dorfes Raibach. Suchen Sie sich ein Buch aus, das Sie neugierig macht. Nehmen Sie das Buch mit, behalten Sie es, bringen Sie es wieder zurück oder stellen Sie einfach andere Bücher, die Sie für lesenswert halten, in diesen Schrank. Dies ist kein Sammelplatz für ausrangierte Bücher. Bitte neue Bücher in die Kiste unten, danke. Viel Spaß beim Entdecken, Lesen und Tauschen und herzlichen Dank für das Einhalten der Regeln!
Bei Anregungen und Fragen zum Bücherschrank melden Sie sich gerne bei:
Sonja Reimann: 06078 71237
Matthias Frieß: 06078 73750

Weitere Bücher können in der Stadtbücherei Groß-Umstadt ausgeliehen werden:
Öffnungszeiten

Dienstag: 15:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 11:00 - 14:00 Uhr    
Donnerstag: 15:00 - 19:00 Uhr
Freitag: geschlossen    
Samstag: 10:00 - 13:00 Uhr    

Am Burggraben, 64823 Groß-Umstadt
Tel. 06078 931000
stadtbuecherei@gross-umstadt.de
https://gross-umstadt.de/de/stadtbuecherei

 

 

 

Spende für kranke Kinder

Veröffentlicht am 23.11.2019 um ca. 09 Uhr

Foto: Der rote SesselBeim Raibacher Herbstcafé am 03.11.2019 hatten sich der Vorstand des gastgebenden Schützenvereins sowie der Ortsbeirat entschieden, die Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf der Bärenherz-Stiftung zu überreichen. "Der Rote Sessel" ist ein Projekt dieser Stiftung, um Spendengelder für die Pflege und Betreuung schwerstkranker Kinder und ihrer Familien möglich zu machen. Diese Aktion wurde auch sonst im Landkreis, u.a. in Babenhausen bei der "Nacht der Lichter" unterstützt. Insgesamt kamen 18.270 € zusammen, Raibacher hat stolze 215 € beigesteuert - DANKE.

 

 

 

 

Singen unterm Weihnachtsbaum

Veröffentlicht am 23.11.2019 um ca. 08 Uhr

Plakat: Singen unterm WeihnachtsbaumAm Freitag, 29.11.2019, startet Raibach wieder singend in die Advents- und Weihnachtszeit. Auf Einladung des Ortsbeirates Raibach und der Dorf AG werden die Kinder des Kindergartens um 18:00 Uhr an der Bushaltestelle im Unterdorf wieder zum gemeinsamen Singen einladen und dann den großen Weihnachtsbaum schmücken. Für warme Getränke, Punsch und süße Leckereien ist natürlich gesorgt, bitte eigene Tassen/Thermobecher und Kleingeld mitbringen.

 

 

 

 

Zur „Spätlese“ in die Sporthalle

Veröffentlicht am 28.10.2019 um ca. 17 Uhr

Foto: Gut bersuchter SeniorennachmittagDer Seniorennachmittag in Raibach bot vergnügliche Stunden bei Wein, Kabarett und Gesang. Wer heute in den Ruhestand geht, der hält es oft mit Udo Jürgens, der einst sang: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran.“ Nie waren die Senioren so aktiv und vital wie heute, und entsprechend zählen sich Menschen ab 65 Jahre eher nicht zu den „Ruheständlern“. Sie kümmern sich um Enkelkinder, besuchen Volkshochschulkurse, machen Sport und reisen gern.

Diesen Wandel bemerken seit einiger Zeit auch die Kommunen, die unter Federführung von Ortsbeiräten und Seniorenhilfen die jährlichen Seniorennachmittage ausrichten. Waren früher alle Menschen ab 60 Jahre zu den unterhaltsamen Nachmittagen eingeladen, richten sich die Einladungen inzwischen an jene ab 65 Jahre. Denn wer 60 ist, der möchte sich oft noch nicht zu den Senioren zählen.

In Raibach freut man sich über jeden, der die Einladung von Orts- und Seniorenbeirat wahrnimmt, um in der Sporthalle einige unterhaltsame und gesellige Stunden zu verbringen. „Auch wir merken, dass es einen Wandel gab“, sagt Ortsvorsteherin Claudia Harms. „Daher ist es umso schöner, wenn auch die jüngeren Senioren den Weg zu uns finden.“ Denn es gehe beim Seniorennachmittag vor allem darum, sich zu treffen, Zeit miteinander zu verbringen und bei einem Glas Wein ein schönes Unterhaltungsprogramm zu genießen – unabhängig vom Alter.

So brachte die zweite Fastnachtsgarde aus Dorndiel am Samstagnachmittag jugendlichen Schwung in die Halle. Manuela Dörig trainiert die Mädchen, unter denen auch zwei Raibacherinnen sind. Bei den Gästen kam die Aufführung gut an, wie zwei geforderte Zugaben zeigten. Beim Auftritt des gemischten Chors des Gesangvereins Raibach 1887 unter Leitung von Andreas Mohrhardt waren die Gäste dann selbst gefordert, denn für den Kanon „Singen ist unsere Welt“ brauchte es viele Stimmen.

Das Seniorentheater „Roßdorfer Spätlese“ widmete sich den Besonderheiten der Odenwälder Mundart. Dass es da reichlich Potenzial für Verwirrung und Missverständnisse gibt, fällt erst dann auf, wenn man sich, wie die Darsteller der „Spätlese“, einmal in die Lage eines „Auswärtigen“ versetzt. So hat das Wort „Hämmer“ viele verschiedene Bedeutungen. Es kann einmal als Mehrzahl von „Hammer“ verwendet werden, ein anderes Mal hat es die Bedeutung von „Hemden“. Bemerkt der erstaunte Gast dann, dass die Odenwälder einen sonderbaren Dialekt haben, bekommt er zur Antwort: „Ja, des hämmer!“ Die Verwirrung ist dann komplett.

Foto: Das AbendbuffetIm Odenwald ebenfalls keine Seltenheit ist die mangelhafte Infrastruktur. Auch die Raibacher wissen das, seit es dort keinen Einkaufsladen mehr gibt. Auch die Busverbindungen haben sich bislang nicht verbessert. Wie also die Einkäufe erledigen oder zum Arzt kommen? „Die nachbarschaftlichen Beziehungen hier im Ort sind sehr gut und stabil“, sagt Claudia Harms. „Es gibt eine gut funktionierende Nachbarschaftshilfe. Außerdem organisiert die Seniorenhilfe Einkaufsfahrten in die Kernstadt.“

In einem kleinen Ort wie Raibach sei es besonders wichtig, dass die Einwohner aufeinander achten und sich gegenseitig helfen. Wer also in Raibach, zumindest formal, zu den Senioren zählt, muss sich keine größeren Sorgen um Nahversorgung und Mobilität machen. Und auch für einige Veranstaltungen im Ort ist gesorgt. Zum Seniorennachmittag waren 203 Gäste geladen, unter ihnen 51 Raibacher, die älter als 80 Jahre sind.

Einige von ihnen waren gekommen. Die Ortsvorsteherin freute besonders, dass die älteste Einwohnerin zum Seniorennachmittag gekommen war. Die 94 Jahre alte Margot Faust wurde entsprechend geehrt. Bürgermeister Joachim Ruppert und Stadtverordnetenvorsteher Matthias Kreh sprachen Grußworte, und auch die drei Weinhoheiten besuchten den Seniorennachmittag in Raibach, bei dem die Gäste von der Dorf-AG mit Kochkäse und Wurstspezialitäten bestens bewirtet wurden. Text: Melanie Schweinfurth

 

 

Einladung zum Seniorennachmittag

Veröffentlicht am 24.09.2019 um ca. 19 Uhr

Liebe Mitbürger/innen,

am Samstag, 12. Oktober 2019 um 14:30 Uhr, findet ein „geselliger Ü-65 Nachmittag“ in der Gymnastikhalle statt. Hierzu laden wir alle Bewohner/innen von Raibach, die das 65. Lebensjahr bereits vollendet haben oder in diesem Jahr noch vollenden werden, mit ihren Ehepartnern sehr herzlich ein. Für Kaffee und Kuchen sowie Abendessen ist gesorgt. Zudem hat Ihr Ortsbeirat ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Sie vorbereitet und freut sich auf Ihr Kommen.

Wenn Ihnen der Weg zur Veranstaltung zu beschwerlich ist und kein Familienangehöriger Sie mit dem Auto fahren kann, werden Fahrzeuge bereitgestellt. Bitte melden Sie sich dann, gerne auch kurzfristig, bis zum 10. Oktober 2019 bei Frau Ortsvorsteherin Claudia Harms, Fliederweg 25, 64823 Groß-Umstadt, Tel. 9304242. Die Veranstaltung wird gegen 18:30 Uhr beendet sein.

Mit freundlichen Grüßen
gez.: Joachim Ruppert, Bürgermeister
gez.: Claudia Harms, Ortsvorsteherin

Kelterfest - Aufruf zur Apfelspende

Veröffentlicht am 24.09.2019 um ca. 18 Uhr

Plakat: Aufruf Apfelspende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

73. Winzerfest

Veröffentlicht am 16.09.2019 um ca. 14 Uhr

Das Motto des großen Fesztumzuges 2019 lautete:

„Winzerfest zeigt euch, liebe Leut‘, Berufe sind wichtig, gestern wie heut‘!“

Mitwirkende Festumzug

Kelterfest

Veröffentlicht am 07.09.2019 um ca. 08 Uhr

Plakat: Kelterfest 2019

Plakat: Kelterfest 2019 - Archiv

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Schulhof der Alten Schule in Raibach lädt die AG „Unser Dorf hat Zukunft“ zu ihrem ganz besonderen Mitmach-Kelterfest am Sa. 28.09. und So. 29.09.2019 ein. An beiden Tagen geht’s um 12 Uhr los.

Keltern live und frischer Most aus der Presse stehen im Mittelpunkt dieser beiden Tage, an denen es auch kulinarisch Kräftig-Deftiges und die unübertroffenen Reibekuchen mit Hausmacher-Apfelbrei gibt. Darüber hinaus werden „natürlich“ leckere Apfelwein-Spezialitäten, Apfelgelee und frisch eingekochter Apfelsaft angeboten (ggf. eigene Flaschen, Kanister mitbringen). Am Nachmittag erwartet die Besucher ein umfangreiches Kuchenbüffet und natürlich Fairtrade/Biokaffee aus dem Weltladen Groß-Umstadt.

An beiden Tagen wird das im Schulgebäude untergebrachte historische Stadtarchiv geöffnet sein, jeweils ab 14 Uhr werden Dokumente zu „Raibach - das Steinhauerdorf - von Menschen und Häusern“ gezeigt.

Eigene Äpfel keltern - unbedingt anmelden!
Ganz besonders willkommen sind Gäste, die eigene Äpfel haben und diese in begrenzter Menge für den Eigenbedarf selber keltern wollen. Diesen Spaß sollten Sie sich gönnen, die Dorfgemeinschaft erbittet für diesen Service allerdings den „Zehnten“ vom erzeugten Most, den die AG dann feil bietet bzw. zu leckeren Produkten weiterverarbeitet. Bitte melden Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig vorher per Mail bei Markus Hofmann, Tel. 0171 3238453, an, dort erfahren Sie auch alles Nähere. Der Ortsbeirat und die Dorf AG freuen sich über rege Teilnahme und viele Gäste aus nah und fern, die Spaß an einem gemütlichen Fest haben. Dieses Kelterfest ist eine von über 100 Aktionen in Hessen zum bundesweiten „Tag der Regionen“.

 

 

Raibach bei Nacht

Veröffentlicht am 07.09.2019 um ca. 08 Uhr

Foto: Nachtaufnahme

 

 

2. Raibacher Musikfest

Veröffentlicht am 01.08.2019 um ca. 17 Uhr

Foto: HofkonzertFoto: Hennes WeißFoto: Hofstimmung

 

 

Die Band „Start The Bus“

Wie im richtigen Leben sitzen in unserem Bus unterschiedliche Menschen und damit auch verschiedene Musikrichtungen.

Wir - fünf Musiker und eine Sängerin - kommen aus den Bereichen Blues, Gospel, Rock, Folk-Rock und Tanzmusik. Zusammen spielen und variieren wir Songs von allseits gefeierten, aber auch kaum bekannten Musikern. Auf bunter Fahrt hören Sie Eric Clapton, Rihanna, Rebecca Fergusson, CCR, Rolling Stones, Journey, Caro Emerald, Bette Mittler, BAP, Rodgau Monotones, …

Plakat Raibacher MusikfestUnser Tank ist gefüllt, steigen Sie ein und genießen Sie die musikalische Reise mit "Start The Bus"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zehn Jahre "Kuckucksweg"

Veröffentlicht am 01.07.2019 um ca. 18 Uhr

(dor) Zehn Jahre alt wurde der Raibacher „Kuckucksweg“ und aus diesem Anlass ein kleines Fest im an der Route liegenden Steinbruch gefeiert. Das gestalteten die Raibacher überwiegend unter sich und füreinander, hatte man doch bewusst auf große Öffentlichkeit verzichtet. Dennoch waren erstaunlich viele gekommen, deutlich mehr als 100 Gäste, darunter auch etliche Wanderer.

Foto: Das neue Ukulele-EnsembleDie Raibacher Ukulele-Gruppe mit Karl-Heinz Busse, die noch nach einem Namen sucht, gab hier ihr erstes öffentliches Open-Air-Konzert, bei dem viel mitgesungen und geklatscht wurde. Ortsvorsteherin Claudia Harms dankte den Beteiligten für ihre Energie, mit der sie dafür sorgten, dass so ein Ort lebe. „Und er lebt ja eigentlich erst aus den Ideen und dem Engagement aller.“

Gerade die Kuckucksweg-AG falle gar nicht so auf, „denn die arbeiten ja immer hier oben“. Zu Zeiten, wo so etwas gar nicht groß angekündigt werde, könne man hier Menschen schaffen sehen. „Ich finde es schön, dass dieses Kulturgut hier erhalten wird“, freute sich die Raibacher Ortsvorsteherin. Dazu gehören Pflege und Rückschnitt in der Umgebung und auch des Wegs, damit der Steinbruch überhaupt erreichbar bleibt, Sandsteine zu errichten, Wege zu kennzeichnen und vieles mehr. "Das ist ja alles auch Teamarbeit." Eine Hütte für Spaziergänger und Wanderer wurde 2011/2012 erbaut.

Foto: Bildhauer Albert GanslerZum Programm an diesem schönen Sonntag mitten im lichten Wald gehörte auch die Bewirtung durch die Dorf-AG, ebenso der Einsatz des Bürgerbusses als Shuttle zum Steinbruch hin und zurück, damit niemand mit dem Auto in den Wald fahren musste. Der Raibacher Gesangverein und Hennes Weiß traten mit einigen Liedern auf, eindrucksvoll demonstrierte Albrecht Gansler das Arbeiten mit und am Sandstein und erläuterte vielen Interessierten seine Berufsbilder Steinmetz und Bildhauer. Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten, spielten und kletterten an im Steinbruch befestigten Leinen. Nicht zuletzt die Versorgung mit Speis und Trank klappte wunderbar. Alles funktionierte einwandfrei, und alle fühlten sich pudelwohl.

Foto: Der Raibacher GesangvereinDer gesamte, von der Raibacher sechsköpfigen Arbeitsgruppe geplante und betreute Kuckucksweg ist einerseits eingebunden in den Odenwaldklub - "mit der offiziellen Route R1", schilderte Eberhard Bauer von der AG - zum anderen als Themen-Rundweg im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der alle entsprechenden Geopunkte eingerichtet hat. Der Kuckucksweg ermöglicht eine familienfreundliche Erlebniswanderung über fünf beziehungsweise sechseinhalb Kilometer durch Obstwiesen, Feld, Wald und Flur. Er bietet ungewöhnliche Perspektiven auf das Straßendorf und seine Lage, Panoramablicke bis zum Taunus, einen Exkurs in einen Buntsandsteinbruch und schöne Sitzgelegenheiten. Informationstafeln zu den besonderen Themen „Rund um Raibach“ bereichern das Naturerlebnis. Ein entsprechendes, ausführliches Faltblatt zur Route wurde gerade neu aufgelegt. Start und Ziel ist der Parkplatz an der Gymnastikhalle am „Buschel-Stadion“, wo es neben einer Infotafel für den ersten Überblick auch die Flyer gibt. Alternativ kann der Einstieg auch am Naturparkplatz „Alter Steinbruch“ an der Landesstraße nach Dorndiel erfolgen. Insgesamt zehn thematisch gegliederte Stationen warten auf dem Kuckucksweg. Gut zu bewältigen, sorgen sanfte Anstiege und eine ideale Mischung aus befestigten Feld- und naturbelassenen Waldwegen für ausreichend Abwechslung.

Von der Obstwiesenanlage „Auf dem Buschel“ über das „Vier-Mühlen-Tal“ und der Streuobstwiese führt der Weg auf gleichbleibender Höhe bis zum Steinbruch „Am Heegwald“. Dort, wo auch das Fest zum Zehnjährigen gefeiert wurde, erfährt der Wanderer, dass unter anderem der „Lange Ludwig“ in Darmstadt aus Raibacher Sandstein hergestellt wurde. Eine von vielen sehenswerten Stationen auf dem Kuckucksweg. Die längere Route führt zum offen gelassenen „Alten Steinbruch“ an der Schafkaute, direkt am gleichnamigen Naturpark-Parkplatz und der dortigen Bushaltestelle. Auf dem Binselberg erreicht man ein historisches Wegekreuz, bevor es bergab geht zur „Bachgauer Hohl“, eine von vielen Hohlen, die einst die Hänge rund um Raibach geprägt und den Bach versorgt haben. Von dort geht es zur historischen Ortsmitte. Denn auch ein Spaziergang durch Raibach macht deutlich, dass viele Häuser, Keller und sonstige Bauwerke, beispielsweise am Friedhof, einst aus Sandstein hergestellt wurden. Text: Dorothee Dorschel, Fotos: Reiner Michaelis

 

Spende für Jugendfeuerwehr

Veröffentlicht am 19.06.2019 um ca. 18 Uhr

Spendenübergabe an die FFWHübsch verpackte GeldspendeAm 25. Mai fand in Raibach der erste Hof-Flohmarkt am ehemaligen Schulhaus statt, vorbereitet vom Ortsbeirat und der Dorf AG. Den ganzen Samstagvormittag lang wurde eifrig gestöbert, verhandelt und vor allem fröhlich geplaudert.

Am Ende kamen, ein wenig aufgerundet durch Spenden von Raibacher Bürgern und des Ortsbeirates, satte 100 € aus den Einnahmen zusammen, die der Jugendfeuerwehr Raibach feierlich übergeben wurden. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahm Marisa Hofmann, Tochter der Raibacher Ortsvorsteherin Claudia Harms. Der Verwendungszweck steht auch schon so gut wie fest: es müssen weitere Feldbetten gekauft werden, damit alle angehenden Feuerwehrmänner an den Trainingswochenenden erholsam schlafen können. Denn: diese Gruppe Jugendlicher wächst und die vorhandenen 10 Nachtlager sind nicht mehr ausreichend. Dank des engagierten und sehr motivierenden Einsatzes der beiden Jugendbetreuer Robert Schwebel (2.v.l.) und Max Braun (li.) wird derzeit im kleinen Dorf am Buschel kräftig für den Feuerwehrnachwuchs geworben.

Steinbruchfest

Veröffentlicht am 08.06.2019 um ca. 09 Uhr

Plakat: Steinbruchfest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt

Veröffentlicht am 08.04.2019 um ca. 18 Uhr

Während der Osterferien, in der Zeit vom 15.04. bis 26.04.2019, wird die Ortsdurchfahrt von Raibach für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Wegen drohender Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer müssen innerorts zwischen Einmündung Ohlbachweg im Unterdorf bis hin zur Bushaltestelle im Oberdorf 15 Kanaldeckel ausgetauscht bzw. erneuert werden.

Der überörtliche Durchgangsverkehr wird über Klein-Umstadt umgeleitet. Die Buslinie GU2 wird in beiden Richtungen über den Ohlbachweg (Wirtschaftsweg ab Raibach) und die Kreisstraßen K105 / K101 umgeleitet. Die Haltestellen Alte Schule und Pumpstation in Raibach entfallen in beiden Richtungen. Eine Ersatzhaltestelle wird vor der Einmündung in den Ohlbachweg in Höhe Hausnummer 49 bzw. 60 eingerichtet. Wegen der Fahrzeitverlängerung wird die Linie GU2 in diesem Zeitraum gekürzt, indem die Fahrten nur bis/ab Haltestelle Wald-Amorbach An der alten Brücke durchgeführt werden. Die Haltestellen Sportplatz, Bachstraße und Gasthaus Zur schönen Aussicht in Mömlingen entfallen ersatzlos.

Der Anlieger-, Versorgungs- und Entsorgungsverkehr ist gewährleistet, dazu wird im Fliederweg beidseitig absolutes Halteverbot eingerichtet. Die Anwohner werden von der verantwortlichen Baufirma direkt über die Vollsperrung informiert. An den Müllabfuhrterminen werden die Säcke und Tonnen von der Baufirma aus dem Baustellenbereich vorgezogen und zugänglich gemacht. Für die notwendige und befristete Beeinträchtigung bittet Bürgermeister Joachim Ruppert um Verständnis.

Flohmarkt am Schulhaus

Veröffentlicht am 04.04.2019 um ca. 19 Uhr

Plakat: Flohmarkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Raibacher Grenzgang mit sonnigem „Wintercafé“

Veröffentlicht am 01.03.2019 um ca. 15 Uhr

Foto: Grenzgang 2019Foto: Stillleben beim WintercaféFoto: Auf der SonnenterrasseDer Raibacher Grenzgang 2019 begeisterte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Wanderfreunde. Nicht nur Raibacher Bürgerinnen und Bürger, sondern auch naturbegeisterte Wanderer aus Dieburg und Groß-Umstadt waren mit von der Partie. Unter der Führung von Förster Jörg Kaffenberger erkundeten die Teilnehmer die Raibacher Gemarkung. Vorbei am alten Sandsteinbruch ging es durch den Wald, begleitet durch viele interessante forstkundliche Erläuterungen des Forstmannes. Dabei hat er auch die schwierigen Witterungsverhältnisse des Sommers 2018 angesprochen, was sich leider deutlich am Zustand vieler Bäume offenbart.

Zur Mittagsrast hat der Raibacher Ortsbeirat, der auch in diesem Jahr zum Grenzgang eingeladen hatte, deftigen Spießbraten in der Dorndieler Hütte serviert. Nach etwas mehr als vier Stunden und knapp zehn Kilometern traf die fröhliche Gruppe am Raibacher Schützenhaus ein. Engagierte Mitglieder des Schützenvereins übernahmen die herzliche Bewirtung mit Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Bier. Jung und Alt schätzen die ungewohnt milden Temperaturen dieses Tages und saßen noch lange beieinander. Wieder mal war deutlich zu sehen, dass die Gemeinschaft in Raibach großgeschrieben wird.

Einführung in den Obstbaumschnitt

Veröffentlicht am 02.02.2019 um ca. 16 Uhr

Foto: Aufmerksame Zuhörer beim ObstbaumschnittInsbesondere für Streuobstwiesen-Besitzer und -Freunde sowie für alle, die sich für eine Obstbaumpatenschaft interessierten, hatte Kurt Glogner vom BUND am Samstag, dem 2. Februar, eine Einführung in den Obstbaumschnitt angeboten. 28 Personen waren zum "Buschel" gekommen, um den qualifiziert und humorig vorgetragenen Regeln, Ratschlägen und Handgriffen zu folgen. Mit jedem Zweig, der zu Boden fiel, wurde klarer, warum genau der weichen musste und andere nicht. Leitäste, Fruchtäste und Fruchtzweige sollen am Ende so zueinander stehen, dass die Formel "oben licht - unten dicht" stimmt, der Baum reichlich Blüten ansetzt und viele Früchte trägt. Viele ergänzende Fragen zum Werkzeug, der Schnittmethode, zu Misteln und Flechten, Läusen und Ameisen wurden sehr anschaulich erläutert, am Ende fühlten sich die TeilnehmerInnen bestens informiert - und das gratis. Ein herzlicher Applaus nach knapp 2 Stunden war der angemessene Lohn.

Auch Bäume brauchen Erziehung

Veröffentlicht am 01.02.2019 um ca. 13 Uhr

Pressemeldung Darmstädter Echo, 31.01.2019 - Ulrike Bernauer

Foto: Michael Specht zeigt den richtigen Schnitt, Foto: Ulrike BernauerRAIBACH - 15 Hobbygärtner stehen um Michael Specht herum. Specht, Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, steht auf einer Leiter, bewaffnet mit Säge und Schere. Der Naturschutzbund (Nabu) hat zum Obstbaumschnittkurs geladen. An diesem Wintersamstag geht es um den Schnitt bei Hochstämmen auf Streuobstwiesen. Specht gehört den „Schlaraffenburgern“ an, einer Aschaffenburger Initiative, die sich dem Erhalt der Streuobstwiesen verschrieben hat, unter anderem durch ihre Kurse.

Einem Theorieteil folgt die Praxis direkt am Baum. Specht fordert erstmal ein Umdenken: Die Teilnehmer sollten sich die Bäume nicht unter dem Aspekt betrachten, welche Äste entfernt werden müssen, sondern welche stehen bleiben sollen. Er spricht sich für den sogenannten Oeschberg-Schnitt aus, der bereits in den 1920er-Jahren entwickelt wurde. Diese Schnitttechnik hat das Ziel, eine Obstbaumkrone aufzubauen, die so stabil ist, dass der Baum auch große Mengen an Früchten tragen kann, ohne dass unter der Last des Obsts einzelne Äste abbrechen.

„Der Baum soll, wie Specht an einem etwa acht Jahre alten Apfelbaum demonstriert, der schon länger nicht mehr geschnitten wurde, ein gesundes Traggerüst aus einem Stamm, der bis zu den Leitästen reicht, und einer Mittelstammverlängerung aufweisen. „Die Äste beschneidet man so, dass sie sich im Laufe der Jahre zu kräftigen Leitästen entwickeln“, erklärt er. Drei bis vier dieser Leitäste sollte ein Baum haben, je nachdem wie weit die Äste auseinanderstehen. Sie sollten sich auch in einer gewissen Höhe befinden, sodass Mäharbeiten darunter noch gut ausgeführt werden können, aber auf der anderen Seite die Äpfel gepflückt werden können, ohne dass der Pflücker in schwindelerregende Höhen steigen muss.

Alle anderen Äste, die wiederum an diesen Leitästen wachsen, betrachtet der Gartenbauer als Fruchtäste erster oder zweiter Ordnung. Sie werden in der Regel nicht angeschnitten, es sei denn, sie sind deutlich zu schwach. Nach drei bis fünf Jahren, je nach Sorte und Wachstum des Baums, werden die Fruchtäste dann weggeschnitten, inzwischen sind neue nachgewachsen, die die alten ersetzen. Der Gärtner will damit erreichen, dass sich der Baum stetig verjüngt und auch die Schnittflächen nicht zu groß werden. Denn diese bedeuten Wunden für den Baum, je kleiner sie sind, desto besser können sie verheilen.

Aus diesem Grund wendet Specht bei größeren Schnitten auch eine eher arbeitsintensive Schnitttechnik an. Er sägt den entsprechenden Ast etwa zehn bis 15 Zentimeter vom Stamm entfernt ab. Oft reißt dabei die Rinde aus, weil das Gewicht des Asts für ein unkontrolliertes Abbrechen sorgt. Dann setzt Specht noch einmal dicht am Stamm einen Schnitt, bei dem der Ast nicht mehr abbrechen kann und erreicht so einen sauberen Schnitt, der dann viel besser verheilen kann.

Selbstverständlich ist auch, dass die Schnitte auf keinen Fall horizontal gesetzt werden, erfahren die Schnittkursteilnehmer. Denn sonst setzt sich Wasser auf der Schnittfläche ab und sorgt langfristig für Fäulnis an dieser Stelle.

Die Leitäste sollten sich in der Waage befinden, das heißt, die Spitzen der Äste sollten in etwa gleicher Höhe enden. Der Baum versorgt die obersten Teile immer am besten mit Wasser und Nährstoffen, weiß der Fachmann. Lässt sich dieses Ziel alleine durch einen Rückschnitt nicht erreichen, setzt er auch Kokosseil ein. Damit bindet er beispielsweise einen schwachen Trieb so, dass er steiler und höher steht, also besser mit Nährstoffen versorgt wird. Nach einem Jahr hat die Verholzung eingesetzt und der Ast ist in der Regel in die Richtung gewachsen, die der Gärtner sich wünscht. Wichtig ist dann, das Kokosseil zu entfernen, denn andernfalls wächst es in den Baum ein.

 

Helferabend im Feuerwehrhaus

Veröffentlicht am 28.01.2019 um ca. 18 Uhr

Foto: Dankeschön an die Feuerwehr v.l.n.r.: Siggi Fischer, Marisa und Claudia Harms und Matthias FrießErstmals seit bestehen der Dorf AG haben einige Mitwirkende zusammen mit der Ortsvorsteherin Claudia Harms einen Helferabend ausgerichtet und alle MitbürgerInnen eingeladen, die sich an den vielfältigen Aktivitäten mal hier, mal dort, einmal oder mehrmals beteiligt haben. So waren am Samstag, dem 26.01.2019, immerhin fast 40 Menschen jeden Alters dabei, als es im Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr leckere Hamburger - also eigentlich "Raibacher" - gab, die zwar etwas kompliziert zu essen waren aber dafür umso besser schmeckten. Werner Fischer hatte die Fleischklopse und Bratlinge für die Vegetarier vorbereitet, alles andere, die leckeren Zutaten, Salat und natürlich Getränke haben mehrere HelferInnen besorgt und so für einen sehr entspannten und fröhlichen Abend gesorgt. An Gesprächsstoff mangelte es nicht, zumal im Hintergrund Fotos aus 10 Jahren Dorf AG liefen und so manchen in den Bann zogen, an der Seite war eine Wäscheleine aufgehängt, an der erfreulich viele Wünsche für die Zukunft Platz fanden.

Das Foto zeigt die beiden "Festredner" des Abends, die Siggi Fischer als Vertreter der Feuerwehr zwei Kisten Getränke überreichten, um auch ihnen Danke zu sagen und die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Feuerwehr deutlich zu machen (s. Schlaufe, die die Limokiste für die Jugendlichen mit der Bierkiste für die Erwachsenen verbindet).

Raibach Aktuell

Raibach liegt ca. 50 km südöstlich von Frankfurt entfernt am Rande des nördlichen Odenwaldes. Eingebettet in ein langes Tal, ist das Straßendorf von ausgedehnten Streuobstwiesen umgeben. Schon von Weitem kann man die 4 Windräder auf dem Binselberg sehen.

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